Japanische Gesellschaft für Germanistik
 
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投稿者 : bigpug55 投稿日時: 2013-03-05 02:10:05 (1082 ヒット)

Mit Blick auf die geplante Folgeveranstaltung an der Universität Yamaguchi sei auf folgende germanistische Literaturtagung an der Universität Lorraine, Nancy hingewiesen:

Call for Papers (gekürzte Fassung)
Hohe und niedere Literatur. Tendenzen zu Ausgrenzung, Vereinnahmung und Mischung

Doppeltagung an der Université de Lorraine (Frankreich) 2013 und an der Universität Yamaguchi (Japan) 2014

Erster Teil: Nancy, 28.-30. November 2013
(Für Anmeldungen aus Japan: Deadline 30.4.2013)

Nach den traditionellen Wertmaßstäben der Literaturkritik nehmen gewisse Gattungen, die als „nieder“ bezeichnet werden und unter Oberbegriffen wie Para- oder Trivialliteratur, Volks- oder populäre Dichtung rangieren, eine marginale Position im Bereich der deutschen Literatur ein. Und doch ist die „große“, „Hoch-“ oder „Höhenkammliteratur“ wohl in keiner Epoche von diesem Typ literarischer Produktion völlig unberührt geblieben. So sind in der Literaturgeschichte Bewegungen der Annäherung und der gegenseitigen Befruchtung zu beobachten, denen oft gegenläufige Tendenzen der Abstandnahme und der Denunziation folgen.

Die geplante Tagung soll den Blick schärfen nicht nur für das Nebeneinander und die Konkurrenz, sondern auch und vor allem für das Hin und Her der Annäherung und Entfernung zwischen den beiden Literaturen, der Integration und Ausgrenzung der niederen Gattungen.

Von Interesse insbesondere für die Auslandsgermanistik ist dabei der Sonderfall des nicht-deutschen Beobachters deutscher Literatur. Wird niedere Literatur im Ausland anders rezipiert? Geht die daraus folgende Refunktionalisierung mit einer ästhetischen Um- bzw. Aufwertung einher? In diesem Sinne lassen sich auch Fragen der Interkulturalität in die Tagungsthematik einbinden.
Erwünscht sind 30-minütige Beiträge. Arbeitssprache ist Deutsch. Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Interessenten werden um ein Abstract (250 bis 500 Wörter) sowie um eine Kurzvita gebeten, die bis zum 30.4.2013 an folgende Organisatoren zu senden sind:

Dr. Konrad Harrer (Université de Lorraine / Nancy):konrad.harrer [at] univ-lorraine.fr
Prof. Dr. Annie Bourguignon (Université de Lorraine / Nancy):annie.bourguignon [at] univ-lorraine.fr
Prof. Dr. Franz Hintereder-Emde (Universität Yamaguchi):emde [at] yamaguchi-u.ac.jp

(Im Anhang finden Sie den kompletten CFP)
http://ds.cc.yamaguchi-u.ac.jp/~emde/CFP_Hohe_und_niedere_Literatur.pdf


投稿者 : bigpug55 投稿日時: 2013-02-19 17:24:12 (1099 ヒット)

金沢大学外国語教育研究センターでは、次のとおり専任教員を公募いたします。応募締切は2013年4月25日(木)[必着]です。
【募集人員】准教授 1名
【採用予定日】2013年10月1日
http://fliwww.ge.kanazawa-u.ac.jp/files/jobinfo_13g_jp.pdf



投稿者 : tstakeda9 投稿日時: 2013-02-15 14:17:34 (862 ヒット)

日本独文学会会員の皆様

科研費プロジェクト『ヒューマンプロジェクト』の一環として、第3回中世コロキウムを開催することとなりました。ご関心をおもちの方は、是非ご参加下さいますようご案内いたします。

第3回 中世コロキウム『中世文学における経験、ファンタジー、詩作』
日時:2013年2月23日(土)13:30-18:00
場所:慶應義塾大学 三田校舎 東館4階セミナー室

„Was ich nicht lebte und was mir nicht auf die Nägel brannte und zu schaffen machte, habe ich auch nicht gedichtet und ausgesprochen. Liebesgedichte habe ich nur gemacht, wenn ich liebte.“ Als J. W. Goethe 1830 im Gespräch mit Eckermann sein Dichtungsprinzip so formuliert hat, lebte er noch in der Welt, in der sich der Dichter mit dem Geist der Muse verbunden fühlte und die Poesie ihre ästhetische Qualität in der Persönlichkeit des Dichters besaß. Dabei zweifelte der Dichter nicht daran, dass seine Erfahrungen in der literarischen Form auf den Anderen übertragbar waren. Heute glaubt man an diesen Optimismus nicht mehr, und ebenso wenig hat man im Mittelalter daran geglaubt. Die mittelalterlichen Lyriker und Epiker haben sich davor gescheut, die Subjektgebundenheit in den Schaffensprozess ihres Werkes einzugliedern. Das literarische Werk war für sie das Produkt, das im historischen Prozess durch das volkstümliche Kollektivum gemacht wurde. Jedoch besteht die Originalität in der mittelalterlichen Literatur: Geographische Erweiterung der Lebenswelt durch den Verkehr und den Handel hat die Raumvorstellung des Romans in eine andere Dimension versetzt. Die von der antiken Gesellschaft getrennte moderne Zeitauffassung hat den Fortschrittsgedanken entwickelt und den Leser gefördert, die Protagonisten in immer währender Entwicklungsphase zu betrachten. Die Urbanisierung im 12. und 13. Jahrhundert hat eine neue Beziehung zwischen Literatur und Lesern mit Nachdruck gefordert. Die mittelalterlichen Dichter mussten sich also in die Spannung zwischen erfahrener Welt, ihrer Phantasie und ihren dichterischen Aufgaben hineinversetzen. Unser wissenschaftliches Kolloquium soll verschiedene Aspekte der Frage nach „Erfahrung, Phantasie und Dichtung“ in der mittelalterlichen Literatur beleuchten.

Samstag, 23. 2. 2013
13.30-13.40 Begrüßung
13.40-14.20 Yoshiki KODA 香田芳樹 (Keio-University): Erfahrungshorizonte der ewig wiederkehrenden Zeit von der Antike bis zum Spätmittelalter
14.30-15.10 Yuko KATAYAMA 片山由有子 (Keio-University): Das mystische Gespräch zwischen Seele und Körper bei Mechthild von Magdeburg
15.20-16.00 Walter Günther ROHR (Chung Ang University/Seoul): Konrads von Würzburg episches Werk aus der Sicht seines „Partonopier“-Prologs
16.10-16.50 Jun YAMAMOTO 山本 潤 (Tokyo Metropolitan University): Autorschaft im „Dietrichs Flucht“ – Selbstnennung, laudatio temporis acti und kollektives Gedächtnis
17.00-17.40 Andrea KUKLINSKI (Tokyo University of the Arts): Schrecklicher Alltag und Alltäglichkeit des Schreckens: Historische Wirklichkeitserfahrung und Nibelungenlied
17.40-18.00 Schlussdiskussion

配付資料がございます。事前にご連絡をいただければ幸いです。皆様のご参加をお待ちいたします。
Yoshiki KODA 香田芳樹(慶應義塾大学)koday_AT_flet.keio.ac.jp


投稿者 : tstakeda9 投稿日時: 2013-02-08 12:32:38 (1386 ヒット)

「社会と行為から見たドイツ語」研究会
(SPG-SocioPragmatica Germanica
 
第21回研究会のご案内
  


下記の要領にて、上記研究会を開催いたします。
ご関心のおありの方は、ぜひご参加下さいますようご案内申し上げます。


                    記

日時: 2013年 3月 9日(土)、14:30 – 17:45
場所: 学習院大学  中央棟5階、507教室
(JR目白駅下車徒歩1分、地下鉄副都心線雑司が谷駅下車徒歩10分)
キャンパス地図をご参照下さい:
http://www.gakushuin.ac.jp/mejiro.html

プログラム (内容に関しては下記の要旨を参照):

 14:30- 細川裕史 (学習院大学):
     書きことばに取りこまれた「近いことば」の文構造 
―書簡体小説『若きウェルテルの悩み』を一例として

 16:00- 休憩

 16:15-  Katharina Muelenz (Rikkyo Universität):
Ein Forschungsprojekt zu Qualitativer Gesprächsforschung zweisprachiger
Jugendkommunikation im Spiegel des aktuellen Forschungsstands


お問い合わせは、下記世話人まで

高田博行(学習院大学) hiroyuki.takada_AT_gakushuin.ac.jp
渡辺 学(学習院大学) manabu.watanabe_AT_gakushuin.ac.jp
[_AT_は@]


【発表要旨】

細川裕史(学習院大学):
書きことばに取りこまれた「近いことば」の文構造 
―書簡体小説『若きウェルテルの悩み』を一例として

18世紀後半、私的な手紙というメディアを通じて、それまで複雑な文構造をもち日常語とはかけ離れていた書きことば(書きことば性の高い「遠いことば」)に、より簡明な日常交際のことば(話しことば性の高い「近いことば」)が取りこまれていくようになる。ゲーテのことばは近代においては教養市民層によって文章語の模範とされ、彼の作品は現在でも教材として読み継がれているが、興味深いことにその初期の代表作である『若きウェルテルの悩み』(1774)は、まさにこの私的な手紙によって構成されている。では、ゲーテは書きことばにおける「近いことば」をどのように描いたのだろうか?「遠いことば」と「近いことば」に関連しては、近年の研究によって、話されることばが書かれることばよりも短くて並列的であると一概には言えないことが明らかになっている。たとえば、Auer(2002)によれば、dass文など特定の従属文はむしろ話されることばにおいて多用されている。本発表では、こうした近年の「近いことば」研究の成果に基づいて『ウェルテル』における文構造を統計調査し、それ以前の書簡体小説との相異を考察する。


Katharina Muelenz:
Ein Forschungsprojekt zu Qualitativer Gesprächsforschung zweisprachiger Jugendkommunikation im Spiegel des aktuellen Forschungsstands

Im Vortrag geht es um die Verortung eines Forschungsprojekts zu zweisprachiger Jugendkommunikation in der gegenwärtigen Forschungsliteratur qualitativer Gesprächsforschung. Die sprachlichen Repertoires und Sprechstile deutsch-japanischer bilingualer Jugendlicher an einer deutschen Auslandsschule stellen hierfür den Untersuchungsgegenstand dar. Die Besonderheiten des Stils entstehen durch die Lage der Schule in Japan und seiner Sprachumgebung. Das Phänomen als solches ist in der Literatur gut beschrieben und wird u. a. als Code-Switching bezeichnet. Darunter wird: „ein von ausschließlich Bilingualen [,tri-oder multilingualen Sprechern] verwendeter Sprachmodus“ angenommen, „in dem innerhalb eines Diskurses Elemente zweier Varietäten auftreten. Der Wechsel kann sowohl einzelne Morpheme oder Lexeme als auch einen ganzen Diskursabschnitt betreffen“ (Müller 2003:08).
Neben den sprachlichen Phänomenen, die durch eine Datenerhebung dokumentiert und anschließend gesprächsanalytisch analysiert werden, stellt sich der Zusammenhang zwischen dem Stil, der Sprachgemeinschaft und der sozialen Wahrnehmung von Sprache als besonders interessant dar. Das Erkenntnisinteresse liegt also nach der deskriptiven Analyse im soziolinguistischen Bereich. Zunächst soll das Projekt sowie seine Fragestellungen vorgestellt werden, in den theoretischen Kontext eingeordnet und im Blickfeld aktueller Forschungsliteratur dargestellt werden, um schließlich daraus das methodische Vorgehen abzuleiten.
                                                 

以上


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