Japanische Gesellschaft für Germanistik
 
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投稿者 : tstakeda9 投稿日時: 2013-02-15 14:17:34 (850 ヒット)

日本独文学会会員の皆様

科研費プロジェクト『ヒューマンプロジェクト』の一環として、第3回中世コロキウムを開催することとなりました。ご関心をおもちの方は、是非ご参加下さいますようご案内いたします。

第3回 中世コロキウム『中世文学における経験、ファンタジー、詩作』
日時:2013年2月23日(土)13:30-18:00
場所:慶應義塾大学 三田校舎 東館4階セミナー室

„Was ich nicht lebte und was mir nicht auf die Nägel brannte und zu schaffen machte, habe ich auch nicht gedichtet und ausgesprochen. Liebesgedichte habe ich nur gemacht, wenn ich liebte.“ Als J. W. Goethe 1830 im Gespräch mit Eckermann sein Dichtungsprinzip so formuliert hat, lebte er noch in der Welt, in der sich der Dichter mit dem Geist der Muse verbunden fühlte und die Poesie ihre ästhetische Qualität in der Persönlichkeit des Dichters besaß. Dabei zweifelte der Dichter nicht daran, dass seine Erfahrungen in der literarischen Form auf den Anderen übertragbar waren. Heute glaubt man an diesen Optimismus nicht mehr, und ebenso wenig hat man im Mittelalter daran geglaubt. Die mittelalterlichen Lyriker und Epiker haben sich davor gescheut, die Subjektgebundenheit in den Schaffensprozess ihres Werkes einzugliedern. Das literarische Werk war für sie das Produkt, das im historischen Prozess durch das volkstümliche Kollektivum gemacht wurde. Jedoch besteht die Originalität in der mittelalterlichen Literatur: Geographische Erweiterung der Lebenswelt durch den Verkehr und den Handel hat die Raumvorstellung des Romans in eine andere Dimension versetzt. Die von der antiken Gesellschaft getrennte moderne Zeitauffassung hat den Fortschrittsgedanken entwickelt und den Leser gefördert, die Protagonisten in immer währender Entwicklungsphase zu betrachten. Die Urbanisierung im 12. und 13. Jahrhundert hat eine neue Beziehung zwischen Literatur und Lesern mit Nachdruck gefordert. Die mittelalterlichen Dichter mussten sich also in die Spannung zwischen erfahrener Welt, ihrer Phantasie und ihren dichterischen Aufgaben hineinversetzen. Unser wissenschaftliches Kolloquium soll verschiedene Aspekte der Frage nach „Erfahrung, Phantasie und Dichtung“ in der mittelalterlichen Literatur beleuchten.

Samstag, 23. 2. 2013
13.30-13.40 Begrüßung
13.40-14.20 Yoshiki KODA 香田芳樹 (Keio-University): Erfahrungshorizonte der ewig wiederkehrenden Zeit von der Antike bis zum Spätmittelalter
14.30-15.10 Yuko KATAYAMA 片山由有子 (Keio-University): Das mystische Gespräch zwischen Seele und Körper bei Mechthild von Magdeburg
15.20-16.00 Walter Günther ROHR (Chung Ang University/Seoul): Konrads von Würzburg episches Werk aus der Sicht seines „Partonopier“-Prologs
16.10-16.50 Jun YAMAMOTO 山本 潤 (Tokyo Metropolitan University): Autorschaft im „Dietrichs Flucht“ – Selbstnennung, laudatio temporis acti und kollektives Gedächtnis
17.00-17.40 Andrea KUKLINSKI (Tokyo University of the Arts): Schrecklicher Alltag und Alltäglichkeit des Schreckens: Historische Wirklichkeitserfahrung und Nibelungenlied
17.40-18.00 Schlussdiskussion

配付資料がございます。事前にご連絡をいただければ幸いです。皆様のご参加をお待ちいたします。
Yoshiki KODA 香田芳樹(慶應義塾大学)koday_AT_flet.keio.ac.jp


投稿者 : tstakeda9 投稿日時: 2013-02-08 12:32:38 (1377 ヒット)

「社会と行為から見たドイツ語」研究会
(SPG-SocioPragmatica Germanica
 
第21回研究会のご案内
  


下記の要領にて、上記研究会を開催いたします。
ご関心のおありの方は、ぜひご参加下さいますようご案内申し上げます。


                    記

日時: 2013年 3月 9日(土)、14:30 – 17:45
場所: 学習院大学  中央棟5階、507教室
(JR目白駅下車徒歩1分、地下鉄副都心線雑司が谷駅下車徒歩10分)
キャンパス地図をご参照下さい:
http://www.gakushuin.ac.jp/mejiro.html

プログラム (内容に関しては下記の要旨を参照):

 14:30- 細川裕史 (学習院大学):
     書きことばに取りこまれた「近いことば」の文構造 
―書簡体小説『若きウェルテルの悩み』を一例として

 16:00- 休憩

 16:15-  Katharina Muelenz (Rikkyo Universität):
Ein Forschungsprojekt zu Qualitativer Gesprächsforschung zweisprachiger
Jugendkommunikation im Spiegel des aktuellen Forschungsstands


お問い合わせは、下記世話人まで

高田博行(学習院大学) hiroyuki.takada_AT_gakushuin.ac.jp
渡辺 学(学習院大学) manabu.watanabe_AT_gakushuin.ac.jp
[_AT_は@]


【発表要旨】

細川裕史(学習院大学):
書きことばに取りこまれた「近いことば」の文構造 
―書簡体小説『若きウェルテルの悩み』を一例として

18世紀後半、私的な手紙というメディアを通じて、それまで複雑な文構造をもち日常語とはかけ離れていた書きことば(書きことば性の高い「遠いことば」)に、より簡明な日常交際のことば(話しことば性の高い「近いことば」)が取りこまれていくようになる。ゲーテのことばは近代においては教養市民層によって文章語の模範とされ、彼の作品は現在でも教材として読み継がれているが、興味深いことにその初期の代表作である『若きウェルテルの悩み』(1774)は、まさにこの私的な手紙によって構成されている。では、ゲーテは書きことばにおける「近いことば」をどのように描いたのだろうか?「遠いことば」と「近いことば」に関連しては、近年の研究によって、話されることばが書かれることばよりも短くて並列的であると一概には言えないことが明らかになっている。たとえば、Auer(2002)によれば、dass文など特定の従属文はむしろ話されることばにおいて多用されている。本発表では、こうした近年の「近いことば」研究の成果に基づいて『ウェルテル』における文構造を統計調査し、それ以前の書簡体小説との相異を考察する。


Katharina Muelenz:
Ein Forschungsprojekt zu Qualitativer Gesprächsforschung zweisprachiger Jugendkommunikation im Spiegel des aktuellen Forschungsstands

Im Vortrag geht es um die Verortung eines Forschungsprojekts zu zweisprachiger Jugendkommunikation in der gegenwärtigen Forschungsliteratur qualitativer Gesprächsforschung. Die sprachlichen Repertoires und Sprechstile deutsch-japanischer bilingualer Jugendlicher an einer deutschen Auslandsschule stellen hierfür den Untersuchungsgegenstand dar. Die Besonderheiten des Stils entstehen durch die Lage der Schule in Japan und seiner Sprachumgebung. Das Phänomen als solches ist in der Literatur gut beschrieben und wird u. a. als Code-Switching bezeichnet. Darunter wird: „ein von ausschließlich Bilingualen [,tri-oder multilingualen Sprechern] verwendeter Sprachmodus“ angenommen, „in dem innerhalb eines Diskurses Elemente zweier Varietäten auftreten. Der Wechsel kann sowohl einzelne Morpheme oder Lexeme als auch einen ganzen Diskursabschnitt betreffen“ (Müller 2003:08).
Neben den sprachlichen Phänomenen, die durch eine Datenerhebung dokumentiert und anschließend gesprächsanalytisch analysiert werden, stellt sich der Zusammenhang zwischen dem Stil, der Sprachgemeinschaft und der sozialen Wahrnehmung von Sprache als besonders interessant dar. Das Erkenntnisinteresse liegt also nach der deskriptiven Analyse im soziolinguistischen Bereich. Zunächst soll das Projekt sowie seine Fragestellungen vorgestellt werden, in den theoretischen Kontext eingeordnet und im Blickfeld aktueller Forschungsliteratur dargestellt werden, um schließlich daraus das methodische Vorgehen abzuleiten.
                                                 

以上


投稿者 : bigpug55 投稿日時: 2013-02-05 05:32:02 (825 ヒット)

Richtlinien für das Literaturstipendium eines Stadtschreiber/einer Stadtschreiberin der Stadt Graz
http://www.kulturserver-graz.at/kulturamt/33


Ausschreibung für den Zeitraum vom 1. September 2013 bis 31. August 2014

Dotation/ Förderungsziel
Die Stadt Graz vergibt jährlich das Literaturstipendium „Grazer StadtschreiberIn“. Mit der Zuerkennung dieses Stipendiums sind die kostenlose Bereitstellung einer Wohnung im Cerrini-Schlössl am Grazer Schloßberg, jeweils von 1. September des Vergabejahres bis 31. August des folgenden Jahres, sowie eine monatliche Zuwendung von 1100 Euro verbunden. Im Einvernehmen mit dem Kulturamt übernimmt die Kulturvermittlung Steiermark die Betreuung des/der Autors/in.
Ziel ist die Förderung von Literat/Innen, die in ihren Arbeiten Innovationsfähigkeit und Gegenwartsbezug, ästhetische und sprachliche Qualität, Authentizität und künstlerische Eigenständigkeit beweisen. Ihre Anwesenheit in Graz soll dem kulturellen Austausch sowie der Interaktion mit der Literaturszene vor Ort dienen. Die Stipendiat/Innen erklären sich ausdrücklich bereit, während des vereinbarten Jahres mindestens acht Monate in Graz anwesend zu sein.
Von der Bewerbung ausgenommen sind Autor/Innen, die bereits einmal die Funktion des/der Grazer Stadtschreiber/In innehatten. Auf eine regionale Eingrenzung der Ausschreibung wird bewusst verzichtet, um sowohl für den interkulturellen Diskurs mit europäischen als auch außereuropäischen Literat/Innen offen zu sein. Allerdings ist der interkulturelle Austausch ein unverzichtbarer Ansatz der Stipendienvergabe.

Vergabekriterien
• kulturelle und sprachliche Affinität zu Graz
• Grundkenntnisse der deutschen Sprache erwünscht
• mindestens eine selbstständige literarische Publikation (nicht im Eigenverlag) oder fünf unselbstständige Publikationen in Zeitschriften oder Anthologien oder zwei gesendete oder gedruckte Hörspiele oder ein im Theater aufgeführtes oder gedrucktes Bühnenstück
• Bereitschaft, sich auf einen Dialog zwischen Literatur und urbanem Umfeld einzulassen
• Bereitschaft, über Vermittlung des Kulturamtes und der Kulturvermittlung Steiermark nach Maßgabe der Möglichkeiten durch Lesungen, Schulbesuche, Diskussionen etc. Kontakte zur Grazer Szene und Öffentlichkeit zu knüpfen
• Nennung einer konkreten Projektidee, an deren Realisierung während des Aufenthalts in Graz gearbeitet werden soll

Erforderliche Einreichungsunterlagen (6fach)
• Förderungsantrag (formloses Schreiben)
• Lebenslauf
• Publikationsverzeichnis
• Publikationen: 2 Beispiele *) bei fremdsprachigen Publikationen zusätzlich Übersetzungsbeispiele
• Typoskripte (Umfang: 5 bis 10 Seiten Prosa- oder Dramentexte, 5 Gedichte in Originalsprache und deutscher Übersetzung)
• Projektskizze (ca. 2 DIN A4 Seiten) **)

*) Umfang: je 5 bis 10 Seiten Textproben – Büchersendungen sind nicht erforderlich

**) Angaben über eine konkrete Projektidee, an der während des Grazaufenthaltes gearbeitet wird.

Vergabemodus
• Ausschreibung
• Bewertung durch den erweiterten Literaturbeirat und das Kulturamt
• Entscheidung durch die zuständigen Organe der Stadt Graz

Einreichungstermin
31. März 2013 (Datum des Poststempels)Die Einreichung ist zu richten an:

Kulturamt der Stadt Graz

Stigergasse 2/II. Stock (Mariahilfer Platz) 8020 Graz


Kontakt:
Kulturamt
Tel.: +43/316/872-4901
kulturamt@stadt.graz.at



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