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1998年6月8日

第41回ドイツ文化ゼミナール開催のお知らせ

データベース委員会7月13日受取

標記ゼミナールをドイツ学術交流会(DAAD)との共催で下記の通り開催い たします。発表・討議はドイツ語で行います。参加ご希望の方は、葉書の裏に 「文化ゼミ参加希望」と朱書のうえ、氏名、現職、住所(漢字・ローマ字併記)、 電話番号、性別をまとめて明記して、日本独文学会にお申し込みください。申 し込み順に受付けますが、最終的な選考は理事会にお任せください。なお、参 加決定の通知は7月末までに発送の予定です。

In Zusammenarbeit mit dem DAAD wird das 41. Tateshina-Symposion mit dem untengenannten Thema und der Gastdozentin veranstaltet.

Verwenden Sie bitte bei der Anmeldung eine Postkarte: Schreiben Sie in rot "Bunka-Seminar", nennen Sie bitte Ihren Namen, Ihr Geschlecht, Ihre Anschrift, Telefonnummer, sowie Ihre berufliche Position. Die Karte ist zu adressieren an:

Japanische Gesellschaft fuer Germanistik, c/o Ikubundo
Hongo 5-30-21, Bunkyo-ku, 113-0033 Tokyo
(〒113-0033 東京都文京区本郷5-30-21 郁文堂気付 日本独文学会

Ueberschreitet die Zahl der Interessenten unsere Aufnahmekapazitaeten, faellt der Vorstand die endgueltige Entscheidung ueber die Teilnahme. Dabei wird die Reihenfolge der Anmeldung beruecksichtigt. Ihr Teilnahmebescheid wird Ihnen voraussichtlich bis Ende Juli zugehen.

  • 総合テーマ (Rahmenthema): Theatralitaet - Spielraeume kultureller Inszenierungen (Genauere Themenbeschreibung: siehe Rueckseite dieses Blattes)
  • 個別テーマ(Tagesthemen - Aenderungen vorbehalten):
    1. Dimensionen von Theatralitaet
    2. Theater als mediale Interaktion
    3. Koeper-Inszenierungen in der Literatur
    4. Der inszenierte Leib: Medizin, Sport, Mode und Virtual Reality
  • 招待講師 (Gastdozentin): Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte (FU Berlin)
  • 期間 (Tagungszeitraum): 21. Maerz (So.)-27. Maerz (Sa.) 1999
  • 会場 (Ort): Artland Hotel Tateshina, Chino-shi, Nagano-ken 長野県茅野市 アートランドホテル蓼科
  • 参加費 (Teilnahmegebuehr): voraussichtlich ca. 50 000 Yen
  • 定員 (Teilnehmerzahl): 45 Personen
  • 申込締切 (Anmeldetermin): 30. Juni 1998

研究発表希望: 30分程度の発表を希望される方は、題目と内容を簡単に説明する 文書( A4、1枚 ドイツ語)を添えて委員会にお申し出ください。発表者の決定は委員会に一任願います。


日本独文学会・文化ゼミナール実行委員会
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THEMENBESCHREIBUNG


Theatralitaet - Spielraeume kultureller Inszenierungen

Mit Theatralitaet greift das Tateshina-Symposion 1999 ein interdisziplinaer produktives Thema auf, da sich nicht nur Theater- und Literaturwissenschaft, sondern u.a. auch Ethnologie, Linguistik, Genderforschung, Kunst- und Architekturgeschichte oder Medienwissenschaft mit ihr beschaeftigen. Als gemeinsamer Nenner fungiert dabei der Begriff der Inszenierung: durch ihn gewinnt der ueberkommene Topos des Theatrum Mundi, des Welttheaters, eine ueberrraschende Aktualitaet, aber nicht mehr als Inbild barocker Vergaenglichkeitsemphase, sondern im Sinne einer Allgegenwaertigkeit inszenatorischer Akte und Vorgaenge. Von kultischen Riten und Ritualen, ueber politsche Ereignisse, Geschlechterbeziehungen, Virtual Reality Settings bis hin zu den Sprechakten, Sprachgesten und Koerperstilisierungen des Alltagslebens - ueberall wird 'In- Szene-gesetzt'. Das wachsende Bewusstsein, stets und immer wieder auf solche Inszenierungspraktiken zu stossen, verdankt sich der Einsicht in die Zeichenhaftigkeit zwischenmenschlichen Austauschs. Theatralitaet und Inszenierung als Formen komplexen Zeichengebrauchs erweisen sich so als kulturwissenschaftlich bzw. kultursemiotisch relevante Gegenstaende. Ihr inzwischen ubiquitaeres Vorkommen legt eine Auseinandersetzung nahe, die sich um Differenzierungen und Trennschaerfen bemueht; so waere etwa zu klaeren, ob und inwiefern beide Termini als analytische Kategorien oder als 'blosse' Metaphern verwendet werden und wie sie sich zu einem anderen, aehnlich omnipraesenten Begriff, naemlich dem der Simulation, verhalten. Neben solchen theoretischen Fragestellungen und Einblicken in die Dimensionen- und Perspektivenvielfalt von Theatralitaet und Inszenierung soll in Tateshina aber auch deren theaterwissenschaftliche Bedeutung im Mittelpunkt stehen: Theater und Buehne als Orte intermedialer Aktion, der Vermittlung von Sprache und Koerper, Visualitaet, Rhythmik und Gestik, sowie der Wechselwirkung mit den nur scheinbar passiven Zuschauern. Geschichte und Probleme des Ineinandergreifens von Textvorlage, Buehnenbild, Regie, Schauspieleraktivitaeten und dramatischer Aktion ruecken in diesem Kontext ebenso ins Blickfeld wie kulturvergleichende Theateranalysen. Aber auch innerhalb der Literaturwissenschaft koennen sich Theatralitaet und Inszenierung als sinnvolle explorative Kategorien erweisen, da sich mit ihnen bestimmte literarische Verfahren wie Konstruktion und Arrangement, das Spiel von Zeigen und Praesentieren vs. Ausgrenzen und Verbergen, plausibel erfassen lassen. Der Frage textueller Inszenierungen soll im Rahmen des Seminars vor allem am Leitfaden der Vorstellung des Textes als Koerper/Corpus und der sprachlichen Evokation des Koerpers im Text als Modus des Theatralischen nachgegangen werden. Ein weiterer Tagungspunkt bezieht sich auf die imaginaeren Buehnen, auf denen Medizin, Sport, Mode und Maskerade und Virtual Reality den Koerper inszenieren. Nicht zuletzt soll nach der Theatralitaet und dem Inszenierungscharakter interkultureller Kontakte gefragt werden, jenen so oft entscheidenden Schluesselszenen der sog. "ersten Begegnung", bei denen sich Konvention und Improvisation 'dramatisch' neu konstellieren.

Frau Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte ist Professorin an der Freien Universitaet Berlin und gleichzeitig Praesidentin der Gesellschaft fuer Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum und der Weltorganisation der Theaterwissenschaftler. Zudem ist sie Mitglied des Senats und des Hauptausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Besonders wichtig ist Frau Fischer- Lichte gegenwaertig das von ihr initiierte interdisziplinaere Schwerpunktprogramm der DFG "Theatralitaet. Theater als kulturelles Modell in den Kulturwissenschaften".

Publikationen ( in Auswahl ) : The Show and the Gaze of Theater. A European Perspective (1997); Die Entdeckung des Zuschauers (1997); Welttheater - Nationaltheater - Lokaltheater. Europaeisches Theater am Ende des 20. Jahrhunderts (1993); Zwischen Avantgarde und Postmoderne (1991); Geschichte des Dramas. 2Bde. (1990); Das Drama und seine Inszenierung (1985); Semiotik des Theaters. 3 Bde. (1983)


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